In der Vergangenheit hat die BIG Junkersdorf vor Kommunalwahlen stets eine Podiumsdiskussion mit den zur Wahl stehenden Politikern organisiert.

Leider ist dies Corona-bedingt in diesem Jahr nicht möglich. Daher möchte wir den in Junkersdorf zur Wahl stehenden Politikern, die für die Bezirksvertretung und den Rat kandidieren, gerne die Gelegenheit geben, sich in einem kurzen schriftlichen Statement den Bürgern unseres Stadtteils vorzustellen und ihre Vorstellungen für die Zukunft Junkersdorfs zu erläutern. 

Zu den Themen, die in Junkersdorf stets von Interesse sind, gehören insbesondere die Bebauung unserer Grünflächen sowie der umliegenden Frischluftschneisen, Maßnahmen zur Reduzierung des immensen überörtlichen Druchgangsverkehrs sowie ganz besonders die seit Jahrzehnten geforderte Anbindung des zuständigen Krankenhauses Hohenlind an den öffentlichen Nahverkehr.

Die Antworten der nachfolgenden Kandidaten finden Sie nun auf unserer Internetseite:

Ich heiße Tamara Jost, bin 1956 in Düsseldorf geboren und 1976 während meines Studiums der Sozialpädagogik nach Köln gezogen. Hier habe ich meine Heimat gefunden. Seit 25 Jahren lebe in nun in den Ortsteilen Köln‐Weiden und Junkersdorf. Ich bin verheiratet, habe eine Tochter und zwei Enkel. Seit 1992 leite ich das Frida Kahlo Haus des Clarenbachwerks in Köln Müngersdorf, eine Pflegeeinrichtung für 91 jüngere Menschen mit überwiegend späterworbenen Behinderungen und etwa 130 Mitarbeitenden. Das Frida Kahlo Haus bildet eine lebendige und multikulturelle Gemeinschaft im Stadtteil.

Mein bisheriges politisches Engagement umfasst zwei Schwerpunkte:

Kommunalpolitik, mir liegt der Stadtbezirk Lindenthal, in dem ich lebe und arbeite, besonders am Herzen. Mein Anliegen ist, die Probleme der Mitbürger aufzugreifen und mich für sinnvolle Lösungen einzusetzen.

  • seit 1997 Mitarbeit im Vorstand des Ortsvereins Weiden, Lövenich, Junkersdorf, Widdersdorf
  • seit 2016 Mitarbeit im Vorstand des Stadtbezirks Lindenthal, davon
  • 2018 ‐ 2020 Stadtbezirksvorsitzende

Gesundheitspolitik mit Gewicht auf Pflege und Inklusion

  • seit 1995 Mitarbeit im Vorstand der ASG (Arbeitsgemeinschaft Gesundheit) Mittelrhein
  • seit 2010 Mitarbeit im Vorstand ASG NRW

Ich bewerbe mich um einen Sitz in der Bezirksvertretung, um mich nun gegen Ende meiner beruflichen Tätigkeit verstärkt den Anliegen der Kommunalpolitik zu widmen.
Zur Politik bin ich gekommen, weil ich es für notwendig halte, dass sich Menschen trotz erheblicher beruflicher Belastung für öffentliche Belange und für die demokratisch freiheitliche Gestaltung unserer Gesellschaft einbringen. Die SPD ist für mich eine Partei der Mitte mit besonderer Herausstellung sozialer Belange, vielleicht trifft die Kennzeichnung „linke Mitte“.

Dabei wird die Umsetzung politischer Anliegen auch in der Kommunalpolitik immer ein Spiegel unterschiedlicher Ansichten und möglicher Kompromisse sein.

Ich will gerne einige Schwerpunkte in diesem Fall für die Ortsteile Junkersdorf/Weiden ansprechen:

Was den Kölner Westen angeht, leben wir in einem Stadtteil mit vielen Vorzügen, begegnen aber auch Themen und Problemen, hinsichtlich derer wir nicht aufhören dürfen mit Tatkraft und Aktivität einzutreten.

So stehe ich für die Umsetzung und Bewahrung des „Grünzugs West“ in Weiden/Junkersdorf ein. Für unsere Großstädte wird es vor dem Hintergrund der vielbeschworenen Klimakrise unerlässlich bleiben, die „Luft zum Atmen“ zu haben und einen grünen Gürtel aufzuweisen. Insofern stimme ich mit allem mir zu Gebote stehenden politischen Gewicht gegen eine Wohnbebauung des Garten Müller Areals über derzeitigen Bestand hinaus.

In diesem Zusammenhang gehören aber auch Verbesserungen, wie weitere Bänke auf der Freilauffläche für Hunde an der Kronstädter Straße. Für einen Weg in diesem Bereich habe ich mich schon erfolgreich eingesetzt, inzwischen kann man von der Kronstädter Straße zur Potsdamer Straße „flanieren“. Der nächste Schritt, der jetzt noch ansteht, ist ein Hinweisschild für die Fahrradfahrer, die den Weg zuweilen als Rennstrecke genießen.

Alternativen kreativen Konzepten sollte man sich öffnen, um der Wohnungsnot entgegen zu treten. So hat der Ortsverein der SPD Weiden angeregt, den P & R Parkplatz am Bahnhof Weiden‐West mit Wohnen und Nahverkehr zu verbinden. Es sollte ausgelotet werden, ob städtische Grundstücke flexibel nutzbar sind und etwa überbaut werden können.

Aus eigner Erfahrung weiß ich, wie schwierig es für Mitarbeitende ist, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Wir benötigen eine sinnvolle vorausschauende Verkehrsplanung, die für alle Bürger die Fahrt zum Arbeitsplatz oder sonst notwendige Überbrückung städtischer Bereiche möglich macht. Dabei gilt das besondere Augenmerk dem Ausbau des Nahverkehrs (Erhöhung der Kapazitäten der Linie 1) und deutliche Verbesserungen der Anbindungen von Widdersdorf und Hohenlind. Die Verlängerung der Buslinie 136 mit Anbindung des Stadtwaldviertels ist eine alte Forderung unseres Ortsvereins und wird vermutlich nicht ohne den Bau einer Busspur umsetzbar sein. Diese muss endlich realisiert werden.

Sichere Radwege sind unumgänglich, 30 km Zonen in Wohngebieten sollten obligatorisch sein, Konzepte gegen Schleichwege müssen gefunden werden. Die Pförtnerampel an der Aachenerstraße gehört auf den Prüfstand. Gewerbetreibende müssen mit ihren Bedürfnissen im Stadtteil im Rahmen von Verkehrskonzepten berücksichtigt werden.

Die Verwirklichung von Projekten im Bereich des Wohnungsbaus oder des gewerblichen Bereichs (Großmarkt) ist stets in Abstimmung mit der dadurch entstehenden Verkehrsbelastung planerisch zu bearbeiten. Die Planungen zum Großmarkt müssen weitergeschrieben und aktuell überprüft werden. Auch müssen ggf. weitere Optionen zur Vermeidung unzumutbarer Belastung für die angrenzenden Wohngebiete gefunden werden. Das „Park & Ride“‐Gelände in Weiden West muss nachhaltig, beschleunigt, ausgebaut und vergrößert werden.

Um ein weiteres Detail zu nennen: der Platz hinter dem Einkaufszentrum, vor der katholischen Kirche, ruft danach, dass sich Menschen zusammensetzen, um ein bürgernahes Konzept zu entwickeln, von dem alle Generationen profitieren. Hier gilt es die Anregungen aus den Bürgervereinen und interessierten weiteren Gremien aufzugreifen und sich in unserer Stadt für eine Verbesserung einzusetzen.

Ich wünsche mir eine saubere und eine angstfreie Stadt. Ich bin kein Polizeiexperte, aber ich habe den vertrauten beratenden Polizeibeamten vor Ort schätzen gelernt. Ich stehe für das uneingeschränkte respektvolle Miteinander aller Menschen, die unserem Veedel leben.

Ansonsten träume ich von einem friedlichen und freundlichen Köln, von „kölschen Tön“ und berechtigtem Stolz auf diese alte und schöne Stadt mit ihrer Weltoffenheit, ihrer Kultur, ihrem Dom, dem Rhein, dem Karneval und der Lage „mitten in Europa“.

Tamara Jost

Hallo! Ich bin Eva-Maria Ritter und ich kandidiere für die FDP Köln zur #KölnWahl 2020 am 13.9. in Lindenthal und Junkersdorf.

Gemeinsam mit meinem Mann und unseren drei Kindern wohne ich in Köln Junkersdorf.

Dort, wo ich meine Wurzeln habe, in Junkersdorf und Lindenthal trete ich zur Wahl an, um mich für Euch dafür einzusetzen, dass vor allem Innovationsthemen wie Elektromobilität, Digitalisierung, Internet und Netzinfrastruktur in Köln vorangetrieben werden, denn...

...wer Köln liebt, macht es besser!

Die wesentlichen Herausforderungen für Junkersdorf: Der geplante Großmarkt, den wir Freien Demokraten ablehnen. Er würde den Verkehr, unter dem Junkersdorf sowieso schon leidet, noch erhöhen. Wir müssen die Hauptverkehrsachsen stärken, um so die Wohngebiete zu entlasten. In den vergangenen Jahren sind viele junge Familien nach Junkersdorf gezogen. Ihre Kinder brauchen mehr und flexiblere Kita-, OGTS- und Schulplätze. So setzen wir uns für ein weiteres Gymnasium in Junkersdorf ein. Ein möglicher Standort wäre der Salzburger Weg. Und Stichwort Schule: Die neue Grundschule kommt.

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass unsere Kinder nun endlich auch im Sommer 2023 dort eingeschult werden können. Schule, Kita, die Gemeinde, ein Miteinander auf christlicher Wertebasis – das teile ich mit Junkersdorf und Lindenthal, und einfach bis heute viele gute, glückliche Jahre.

Und noch mehr gibt's im Video- schaut einfach mal rein:

Kommunalwahl 2020 - Norbert Plützer (SPD)

Meine Devise: Unsere Veedel müssen für Menschen aller sozialen Schichten lebenswert sein und bleiben. Die Interessen von Mieter(inn)en und Arbeitnehmer(inn)en liegen mir besonders am Herzen.

Nach dem Abitur am Erzbischöflichen Gymnasium in Bad Münstereifel und Bundeswehrdienst unmittelbar an der deutsch-deutschen Grenze bin ich 1981 zum Studium (Geschichte und Französisch) in den Stadtbezirk Lindenthal gezogen und als gebürtiger Eifeler hier längst heimisch geworden. Ich bin Redakteur in einem kleinen mittelständischen Verlag und seit 1982 in der SPD aktiv, meiner selbstverständlichen politischen Heimat, hat uns Arbeiterkindern doch die Politik der Regierungen Brandt und Schmidt unseren Bildungsweg überhaupt erst ermöglicht.        

Auch hier im Westen gibt es sie, diejenigen die „mehr Angst vor dem Ende des Monats als vor dem Ende der Welt haben“ - wie es unser OB-Kandidat Andreas Kossiski formuliert. Mieterschutz tut Not, bezahlbarer Wohnraum muss her. Es muss gebaut werden, wenn auch ganz sicher nicht im Bereich des Grünzugs West. Kreative Lösungen sind gefragt. Wir haben 2020 in der Bezirksvertretung den Antrag gestellt, eine mögliche Überbauung des Park&Ride-Geländes Weiden West mit bis zu 400 Wohnungen zumindest zu prüfen, die politischen Platzhirsche haben schon diesen Prüfauftrag als Zumutung empfunden. „Wer sich Köln nicht leisten kann, soll wegziehen oder wegbleiben“ - meine Devise ist das nicht.

Von den Iniatoren groß gefeiert, von vielen Braunsfelder Gewerbetreibenden leidenschaftlich geschmäht, von den Kunden gerade in Pandemie-Zeiten nur zögerlich angenommen: Die Expressbusse 172 und 173 bleiben umstritten. Für eine abschließende Bewertung ist es zu früh, aber die Skepsis bleibt, zumal diesem vermeintlichen Vorzeigeprojekt die Verlängerung der Linie 136 nach Weiden über Junkersdorf Süd zum Opfer gefallen ist, aus Kapazitätsgründen. Demnächst muss neu nachgedacht werden, im Zweifelsfall hat die 136 meine Stimme.  Die Linie 1 kann  mehr, muss nachhaltig ausgebaut werden um noch mehr als bisher eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr zu bieten. Auf Sicht bringt die Tunnellösung bis zum Aachener Weiher Entlastung, mittelfristig der Einsatz von Langzügen.        

„Soziale und innere Sicherheit vor Ort garantieren“ ist eine der Devisen der KölnSPD bei dieser Kommunalwahl, mit einem langjährigen Polizeibeamten als OB-Kandidaten sind wir gut aufgestellt. Die Abschaffung des Bezirks-Ordnungsdienstes 2017 war ein Fehler und muss revidiert werden. Überhaupt benötigen  wir mehr Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst vor Ort. Nicht nur im Umfeld des Weidener Rhein-Centers  oder des Lövenicher S-Bahnhofs, sondern auch zum Schutz der Radwege an der Kölner Straße hier in Junkersdorf vor notorischen Zuparkern.    

Auch von den Junkersdorfer Kirchengemeinden bin ich um eine kurze Vorstellung gebeten worden, dem bin ich sehr gerne nachgekommen. Neben der seelsorgerischen Tätigkeit schätze ich die vielfachen sozialen und pädagogischen Aktivitäten der Gemeinden und bin an einem guten Verhältnis interessiert.  Die Kirchen sehe ich als wichtige Verbündete im Bemühen um den zunehmend bedrohten Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft.  

Sie erreichen mich über den SPD-Ortsverein Weiden-Lövenich-Junkersdorf-Widdersdorf (www.spdweiden.de und www.facebook.com/SPD.LoeWe)
oder per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Das Kommunalwahl-Programm der KölnSPD gibt es hier: https://kurzelinks.de/sm37

Ich bin 59 Jahre alt und lebe mit meinem Mann, meinem Sohn und meiner Tochter seit über über 20 Jahren in Müngersdorf. Ich bin Politikwissenschaftlerin und war in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig.

Von 2004 - 2009 war ich Mitglied in der Bezirksvertretung und begleite seitdem die Diskussion Junkersdorfer Themen und Herausforderungen auf politischer Ebene.

2009 wurde ich in den Kölner Rat gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion liegen meine inhaltlichen Schwerpunkte in der Sozial- und Integrationspolitik.

Ich denke die wesentlichen Herausforderungen für Junkersdorf begleiten uns schon über viele Jahre. Ein Beispiel ist der geplante Großmarkt in Marsdorf, den wir Freien Demokraten ablehnen. Mit dieser Meinung steht die FDP im Kölner Rat allerdings ziemlich allein. SPD, Grüne und CDU haben diesem Projekt, trotz vielfältiger Gutachten, die Sinn und Zwecke eines Großmarktes in Marsdorf in Frage stellen, immer noch keine Absage erteilt.

Ein Großmarkt würde den Verkehr, unter dem Junkersdorf sowieso schon leidet, noch erhöhen. Wir müssen die Hauptverkehrsachsen stärken, um so die Wohngebiete zu entlasten. Wir setzen uns auch für eine Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs ein. So fordern wir die Verlängerung des Buslinie 136 vom Krankenhaus Hohenlind bis nach Junkersdorf. Diese Linie wäre ein Angebot, das allen Genrationen dient. Den Familien mit ihren Kindern aus dem Stadtwaldviertel sowie den älteren Menschen, die so notwendige Arzttermine auf der Dürener Strasse sowie Krankenhausbesuche ihrer Angehörigen leichter bewerkstelligen könnten.

Wir brauchen eine Mobilität, die Bürger und Klima voranbringt. Eine U-Bahn vom Heumarkt bis Melaten und statt eines Expressebusses eine Stadtbahnlinie 2 von Weiden West bis zum Rudolfplatz.

Die vielen junge Familien, die nach Junkersdorf gezogen sind, brauchen ein gutes und ausreichendes Bildungsangebot. Ihre Kinder brauchen mehr und flexiblere Kita-, OGTS- und Schulplätze. So setze ich mich für ein weiteres Gymnasium in Junkersdorf ein. Ein möglicher Standort wäre der Salzburger Weg.

Der Einsatz für ein lebenswertes, attraktives und sicheres Junkersdorf, in dem sich Jung und Alt wohlfühlen, lohnt sich. Politiker und Politikerinnen sind hierbei aber auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, deshalb freue ich mich über Anregungen.

Schreiben Sie mir.
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Facebook: https://www.facebook.com/katja.hoyer.

Über mich

Hallo, ich bin Katrin Kunkel, 41 Jahre alt und habe eine 3jährige Tochter. Seit 5 Jahren lebe ich mit meiner Familie im Veedel.
Politisch geprägt wurde ich durch meinen Großvater, der lange Ortsbürgermeister in der Nähe von Hannover war.

Meine Ideen für den Wahlbezirk

  • Mein Wahlbezirk ist bereits sehr grün und ich möchte, dass das so bleibt — ohne Wenn und Aber.
  • Eine schnelle Umsetzung des Radschnellwegs Frechen <-> Köln im Veedel.
  • Eine bessere Verteilung des öffentlichen Raums auf der Dürener Str., vor allem für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen.
  • Eine dauerhafte Sperrung der Kitschburger Str. für den Pkw-Verkehr.
  • Einen gemeinsamen Lindenthaler & Braunsfelder Wochenmarkt am Mittwoch und Samstag auf der gesperrten Kitschburger Str.
  • Verlängerung der Buslinie 136 über das Stadtwaldviertel und Marsdorf bis zum Einkaufszentrum Weiden, u.a. zur Anbindung der Stadtteile Junkersdorf und Weiden an das Krankenhaus Hohenlind.
  • Verlängerung der Buslinie 146 bis zu den Erholungsseen in Hürth.
  • Die Fertigstellung der Grundschule Statthalterhofallee muss wie geplant bis Ende 2021 fertig werden. Am Salzburger Weg sehe ich den potentiellen Platz für eine Gesamtschule, welche auch Platz für eine Dreifach-Turnhalle beinhaltet.
  • Mehr öffentliche WCs und Trinkwasserbrunnen in den Park- und Grünanlagen des Stadtwalds und der Grüngürtel.
  • Für den Bereich Lindenthal, Sülz und Klettenberg zwischen Aachener und Luxemburger Str. werde ich die Erstellung und Umsetzung eines Mobilitätskonzepts einfordern, welches vorrangig die Minimierung des motorisierten Verkehrs sowie die Stärkung der Verkehre des Umweltverbundes (Rad, Bus, Bahn, zu Fuß) vorsieht.
  • Es bedarf dringend einer besserer Lösung für den starken Parkdruck durch Mitarbeitende, Patienten sowie Besucher*innen im Umfeld der Uniklinik.
  • Die wenigen städtischen Plätze in meinem Wahlbezirk sollen als attraktive Treffpunkte und Aufenthaltsorte für Jung und Alt weiter aufgewertet werden.
  • Ich möchte die lokale Wirtschaft im Viertel stärken. Vor allem die Dürener Straße soll die bestehende Struktur mit ihren vielen inhabergeführten Geschäften und Betrieben unbedingt beibehalten.
  • Für mich bedeutet ein familienfreundliches Lindenthal, dass Familien bezahlbaren Wohnraum in der Größe finden, den sie brauchen, und die Kinderbetreuungsangebote im Alter von 1 bis 10 Jahren deutlich verbessert werden.
  • Schaffung attraktiver Angebote für Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahre und Beteiligung der Zielgruppe an der Ideenfindung und Planung
  • Ein einfaches und standardisiertes Verfahren zur Realisierung von temporären Spielstraßen für Kinder.
  • Barrierefreie Gestaltung der Haltestellen der Linie 13

Weitere mir wichtige Themen, findest Du auf unserer Stadtbezirksseite bzw. in unserem Wahlprogramm.

Links

Ich wurde 1951 in Brühl geboren, besuchte die Realschule in Wesseling und nach einer Maschinenschlosser- Lehre bei KHD in Köln-Kalk folgte das Studium der Verfahrenstechnik an der FH Köln. Bis zu meiner Pensionierung war ich als Ingenieur im Schichtdienst in einer Brikettfabrik in Knappsack tätig.Ich bin Vater einer erwachsenen Tochter.

1979 beteiligte ich mich an der Gründung der Kölner Grünen. Seit 2004 vertrete ich sie im Rat und bin dort ihr Sprecher für die Bereiche Umwelt, Energie, Abfall und Bauen.

Ich trete im Wahlkreis 16 als Gegenkandidat zum Partei- und Fraktionsvorsitzendem der Kölner CDU Bernd Petelkau an. Etliche bisherige CDU – Wähler nehmen ihm und seiner Partei übel, dass sie zusammen mit SPD und FDP einen größeren Bereich des Äußeren Grüngürtels, die Gleueler Wiesen, dem FC und seinen Ausbauplänen opfern wollen. Wir Grünen haben dagegen gestimmt. Wir wollen das Kölner Grünsystem erhalten und erweitern, zum Beispiel durch den geplanten Grünzug West. Eine Bebauung und die Zerstörung von Frischluftschneisen werden wir weiter zu verhindern wissen.

Ein großes Problem für Junkersdorf ist die Verkehrssituation. Die Situation darf nicht noch durch einen Ausbau des Stadions verschlimmert werden.Wir müssen den öffentlichen Nahverkehr ertüchtigen, z.B. durch die Verlängerung der Buslinie 136 von ihrer jetzigen Endhaltestelle am Krankenhaus Hohenlind über das Stadtwaldviertel bis Junkersdorf  (oder alternativ den 149er Bus von Weiden bis Hohenlind verlängern). Auch der Takt der Linie 7 sollte am Wochenende verdichtet werden.

Ein zweites wichtiges Thema ist die Schulsituation. Die neue Grundschule Statthalterhofallee wird wohl Ende 2021 endlich fertig werden. Am Salzburger Weg stellen wir uns eine neue weiterführende Schule vor. Hier ist auch Platz für eine 3-fach-Turnhalle, die dann auch dem Vereinssport zur Verfügung stünde.

Wer sich näher mit unseren Positionen beschäftigen will, findet hier die grünen Programme für die Bzirksvertretung Lindenthal bzw. für den Rat:

Mich persönlich können Sie in einem Interview mit report k kennen lernen: https://youtu.be/VbGVnolZPKk 
Ansonsten bin ich auf Facebook zu finden oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für Nachfragen erreichbar.

Zur Person:    
Alter: 55 Jahre
Geburtsort: Köln
Familienstand: verheiratet, vier Kinder im Alter von 13, 15, 17 und 19 Jahren
Konfession: evangelisch
Beruf: Landtagsabgeordneter, Dipl.-Kfm.
Hobbies: Politik, Sport und Musik



Das möchte ich für Junkersdorf erreichen:

  1. Die neuen Gymnasien und Grundschulen im Kölner Westen zügig fertigstellen, insbesondere die beschlossene Grundschule „Statthalterhofallee“
  2. Wohnortnahe Kita-Plätze für alle Kinder im Veedel schaffen
  3. Die Linie 1 zur Ost-West-U-Bahn mit besserer Taktung und mehr Kapazität ausbauen und ein Busangebot zwischen Junkersdorf und Lindenthal einrichten
  4. Ein Haus der Vereine für den Kölner Westen bauen
  5. Den Dorfplatz zu einem attraktiven Aufenthaltsort umbauen und den Kirmesplatz erhalten
  6. Einen Landschaftspark „Grünzug West“ parallel zur Autobahn A4 schaffen
  7. Alle großen Frischluftschneisen im Kölner Westen bewahren
  8. Für mehr Präsenz von Polizei und Ordnungskräften in den Wohngebieten sorgen
  9. Handwerk und Mittelstand durch stabile Steuern, dem Abbau von Bürokratie und weiteren Corona-Hilfsmaßnahmen stärken
  10. Neue Alten- und Pflegeeinrichtungen schaffen

Seit 1989 bin ich, Roland Schüler, als Parteiloser für Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Lindenthal und seit 11 Jahren stellv. Bezirksbürgermeister. Junkersdorf liegt mir als Müngersdorfer sehr am Herzen, weil es einen besonderen Charakter hat. Den wollten wir Grüne in der Bezirksvertretung Lindenthal, damals zusammen mit der Ratspolitikerin Barbara Moritz, erhalten. Für Junkersdorf sind vier Bebauungspläne aufgestellt worden. So konnten einige massive Veränderungen verhindert werden. Doch im Detail stecken die aktuellen Herausforderungen: Neubauten wollen Zufahrten, doch dies geht nur auf Kosten der für Junkersdorf typischen Baumalleen. Das zu verhindern geht meist nur zusammen mit den Baumpaten und der BIG Junkersdorf. Zudem ist der Verwertungsdruck sehr hoch, so dass aus dem Villen-Charakter Junkersdorf die Stadthaus-Villa wurde.
 
Der Einsatz und die Mitarbeit der BIG Junkersdorf in den letzten fünf Jahren für den Erhalt der Gleueler Wiesen war für uns in der Politik sehr wichtig und zusammen konnte das Projekt in Rat und Verwaltung nicht so einfach durch gezogen werden. Die Hürden wurden immer höher und es wurde immer deutlicher, wie falsch die Gleueler Wiesen für einen FC Ausbau sind. Als Alterative für den FC Köln wurde im Landschaftsparks "Beller Bogen" in Köln-Marsdorf ein zukunftsweisender Sportpark vorgestellt und öffentlich gemacht. Für den anstehenden Gerichtsprozess ist diese gute Alternative ein wesentliches Argument. Ich schätze die Chancen für eine erfolgreiche Klage gegen den Ausbau des 1. FC im denkmalgeschützten Äußeren Grüngürtel sehr hoch ein. Doch es braucht starke Grüne, damit der Rat der Stadt Köln nicht die Mängel an den Plänen, die das Gericht festgestellt hat, heilt, sondern für den Erhalt des Grüngürtels eintritt.
Schließlich konnten viele Menschen die Bebauung der Jahnwiese durch den Deutschen Fußballverbrand verhindert werden.

In Köln-Marsdorf droht immer noch der Großmarkt. Von dem weiß zur Zeit keiner, wer ihn finanziert und welchen Bedürfnissen und Größe er heute noch haben kann. Hier gilt es achtsam zu sein und ich setze mich dafür ein, tote Projekte endgültig zu begraben, um Raum für Zukunftsprojekte zu haben.  

Bei der anstehende Europameisterschaft 2024 gilt es aufmerksam zu sein, damit das Fußballfest nicht auf Kosten der Junkersdorfer und Müngersdorfer Bevölkerung stattfindet  Meine Erfahrung von der Fußballweltmeisterschaft 2006 hilft sehr, zwischen Versprechungen und Taten zu unterscheiden. So fehlt seit 2006 die Wechsellichtzeichenanlage auf der Dürener Straße, die den Autoverkehr besser leitet.
Und die provisorische Busspur auf der Dürener an der Militärringstraße sollte schon 2018 errichtet werden. Damit endlich der schon lange geforderte Bus aus den westlichen Stadtteilen nach Hohenlind zum Krankenhaus und dann über die Dürener Straße nach Lindenthal fahrn kann. Die Wohnbevölkerung im Junkersdorfer Süden, im Stadtwaldviertel und Waldviertel wären besser an den Öffentlichen Nahverkehr angebunden. Als der Bus jetzt wieder nicht zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2020 von der KVB vorgesehen war, haben wir Grüne in der Bezirksvertretung dagegen protestiert. Die KVB hat uns versprochen diese Buslinie im Laufe des Jahrs 2021 einzuführen. Ich befürchte, ohne ständige Erinnerung und Mahnung wird dieses Versprechen nicht erfüllt.
Erfüllt werden konnte eine Verbesserung mit dem Nachtbus in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag - für viele Nachtschwärmer und Nachtschwärmerinnen sehr wichtig.
Auf der Agenda meiner Arbeit steht weiterhin der 5-Minuten-Takt auf der Linie 1 von Junkersdorf nach Weiden-Süd. Noch immer endet der dichte Takt am Beginn von Junkersdorf. Besser wäre es, wenn ganz Junkersdorf und Weiden davon profitieren würde. Es braucht nur 4 KVB-Wagen, und dies müsste die KVB doch ermöglichen.

Beim Radverkehr ist in Junkersdorf noch viel zu verbessern. Als Beispiel sei die kleine Mittelinsel am Militärring / Junkersdorfer Straße genannt, die zu Schulzeiten mit Radfahrenden überfüllt ist.
Mit der Stärkung des Radverkehrs und von Bus+Bahn im Kölner Westen und der Region  kann die Verkehrswende auch für Junkersdorf  auf den Weg gebracht werden.
Für den Klimawandel ist es wichtig, die Grünzüge und Grünflächen zu erhalten und auszubauen. Bisher war leider meine Hauptaufgabe ständige Wünsche nach Bebauung des Grünzuges West abzuwehren. Immer mit voller Unterstützung der BIG Junkersdorf und den weiteren engagierten Bürgervereinen im Kölner Westen. Viel schöner wäre es meine und unsere Energie für die Gestaltung des Grünzuges West einzusetzen. 

Der Neubau der Grundschule ist nicht nur ein Versprechen, sondern findet in Realität statt. Die Schulsituation in Junkersdorf entspannt sich, doch wir sollten die Idee einer Schule auf den Parkplätzen am Salzburger Weg nicht aus den Augen verlieren. 

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